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Die Geschichte unserer Apotheke |
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Die Geschichte des Hauses, in dem sich die jetzige Linden-Apotheke befindet, ist weit in die Vergangenheit nachzuweisen. Sie ist geprägt von vielen Veränderungen, die sich auf die Namensgebung der Straßen bezieht, aber auch auf bauliche Maßnahmen sowie die der Hausnummern.
1860 plante der Zimmergeselle Herr Babekuhl ein Wohnhaus mit Stall auf dem Eckgrundstück, damals Schützenstraße, heute Rathausstraße, zu bauen. Später wurde es von einem Herrn Beneke gekauft. Er gedachte u.a. auf dem GrundStück ein Waschhaus zu bauen, das damals zur Mittelstraße gehörte, heute zur Friedrich- Ebert- Straße.
1900 kaufte dann der Bahnsekretär Herr Fiedler das Grundstück mit allen Gebäuden, die sich darauf befanden. Herr Bruns als damaliger Stadtarchitekt bekam den Auftrag zum Bau eines ganz neuen Hauses.
1910 wurde der Eckeingang für die bestehende Lederhandlung eines Herrn Trautmann genehmigt und geplant.
1920 im Februar brannte der Dachstuhl völlig aus.
1927 wechselte erneut der Besitzer, es war Dr. Georg Schmidt. Das Haus gehörte nun zur Rathausstraße 36.
1934 wurde die Lederhandlung geschlossen. Der Eckeingang wurde zugemauert und die Räume zu einer Wohnung umgebaut.
1970 Ende des Jahres wurde das Haus von einer Treuhandverwaltung geführt.
1992 erfolgte die Rückübertragung und Besitzer wurde die Familie Dr. Schniewind.
1993 wurde der Eingang der ehemaligen Lederhandlung wieder geöffnet und die Wohnung zu Apothekenräumen umgebaut. Am 13. September 1993 eröffnete Frau Ulrike Patzer Schniewind ihre Linden-Apotheke. |
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